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Category: Business

AdVENTRkalender 2022 – Tag 1
Ventr Gruppe

Die Ventr Gruppe – Prof. Dr. Marc Klages Geschichte

Die Geschichte hinter der Ventr-Idee beginnt bereits im Jahr 1996 und ist eng mit dem Werdegang unseres Gründers Prof. Dr. Marc Klages verknüpft. Ohne seine teils stark voneinander abweichenden Lebensentscheidungen wäre heute – fast 25 Jahre danach – nicht der Entschluss gefasst worden, die unternehmerische Idee eines Company Builders Wirklichkeit werden zu lassen.

Als Schüler, 1996, verprobte Marc die Idee eines Gewerbes für Vertrieb von Computer-Komponenten. Es war mit 16 Jahren ein wichtiger Schritt – rückblickend nicht gänzlich erfolgreich, war es doch eine entscheidende Lebenserfahrung für Marc, der sich schon früh für PCs begeistern konnte. Auf diese Weise klärte er für sich relevante Fragestellungen, die jeder erfolgreiche Unternehmer eines Tages lernt:

Welches Thema passt zu mir? Habe ich Durchhaltevermögen? Welcher Preis ist für die eigene Dienstleistung gerecht? Was zeichnet ein Gewerbe aus und was ist nötig, um zu funktionieren? Wie gehe ich mit Kunden um?

Er blieb Tech-Themen treu und schnupperte in allerlei Organisationen mit ihren unterschiedlichen Hierarchien und Themenfeldern hinein. Entsprechend folgten Wehrdienst im „EDV-Zimmer”, eine Bankausbildung inkl. EDV-Trainee-Programm und ein ökonomisches Studium mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik, während er mit Kommilitonen sein Hobby zum Beruf machen konnte (erstes Junior-Team 20+ bei Hardwareluxx) und die kumulative Promotion zu Themen wie Campus Management oder Energiemanagement virtueller Kraftwerke schrieb (zweites Junior-Team 25+ am Institut für Wirtschaftsinformatik der LUH). Nicht zu vergessen, ist die Zeit bei Madsack mit einem ausgewählten Team 30+ beim Media Store, was die Transformation eines der größten deutschen Medienkonzerne entscheidend prägen sollte. Jeweils in gewichtigen Momenten durfte Marc zu spannenden Strategie- & Tech-Themen Impulse setzen, gefördert von Menschen, die es gut mit ihm meinten und bis heute – über Generationen hinweg – eng als Mentoren verbunden sind.

Nachdem er beim Springer Plug´n Play Accelerator über Jahre als Mentor fungiert hatte, begann er selbst mit Investitionen kleinerer Beträge als Business Angel. So beobachtete er über Jahre hinweg, dass erfolgreiche Gründungen ähnlichen Phänomenen und Merkmalen unterliegen und – mit dem richtigen zwischenmenschlichem Umgang und geeignetem Methodenwissen – planbar werden.

Mit dem Wissen der verschiedenen Stationen im Gepäck, die Ihr hier gut einsehen könnt (Link zu Historie Ventr), fasste Marc den Entschluss, jungen Menschen ein Vehikel zu bauen, damit sie ihre beruflichen Träume unter fairen Bedingungen in Form von eigenen Unternehmensanteilen ausleben können. Stein des Anstoßes war einmal mehr ein Buch namens “Big 5 in Life”, welches er von einem geschätzten Kollegen samt Widmung geschenkt bekam. Flankierend dazu sollte es neben einer positiven Unternehmenskultur gerade so viel Struktur geben, dass Firmen – dem Lean-Start-up-Ansatz folgend – professionell und ungehemmt wachsen und Gründer zugleich ungestört ihrer Leidenschaft nachgehen können.

Mitten hinein in die Covid-Pandemie begann Marc mit vielen wohlmeinenden Wegbegleitern also die eigene Gründerstory.

Die Geschichte der Ventr

Fast 3 Jahre später besteht die Ventr-Gruppe nun aus einer Vielzahl junger, aufstrebender Teams, die mit homogenem Mindset, aber heterogenen Fähigkeiten zusammengestellt sind. Menschen, die mit viel Freude gemeinsame Ziele definieren und zusammenarbeiten. Teams, die aus verschiedensten Branchen kommen, um so viel Out-Of-The-Box-Denken wie möglich zu generieren und die Struktur sowie ihre Arbeitsweisen mit viel Selbstständigkeit und Verantwortung dynamisch und frisch halten.

Dabei setzt die Firma konsequent auf das Minimax- und das Senioritätsprinzip. So arbeiten Menschen begleitet durch Mentoren gemeinsam daran, hohe Standards bei neuen oder auch manch alten Ideen zu setzen, um anderen jungen Unternehmen oder Spin-Offs von KMUs den Durchbruch oder Aufstieg zu ermöglichen.

In Hannover gegründet, beschäftigt sich die Ventr Gruppe mit Firmen unterschiedlichster Branchen, darunter Zoo.deRobin.tv, Perbaccowein, Hardwareluxx, Dankebox, Kubitur, um nur ein paar unserer vielen Beteiligungen zu nennen. Partner und Kunden bilden dabei zentrale Figuren. Über sie greifen wir auf jahrelange Erfahrungen im Start-up- und Grown-up-Business zurück, um zu wissen, was passieren kann und was vermieden werden muss, damit langfristig Erfolge gesichert werden können. Mithilfe unserer Gewerke, die Hand in Hand miteinander arbeiten, finden wir den idealen Weg für spezifische Geschäftsideen. Auf diese Weise finden wir die Lücke oder schaffen gar eine Lücke, um neben den Geschäftsideen Begeisterungsmerkmale nutzenstiftender Produkte zu entwickeln und so die von uns unterstützten Unternehmen weiterzuentwickeln.

Was uns von anderen Unternehmensberatern unterscheidet, ist, dass wir keine Unternehmensberater sind. Wir sind Gründer, Unternehmensbauer und -entwickler. Mit unseren Gewerken haben wir Experten, die allesamt Meister in ihrem Fachgebiet sind – sei es Programmierung, Web- und App-Design, ERP- und Plattform-Entwicklung, digitale Bildung, Etablierung von optimierten Arbeitsplätzen, Online-Marketing, Trainings und Seminare, Mergers und Acquisitions, Verkaufsstrategien oder Strategieberatung.

Wir sind ein Komplettpaket, das wahlweise als Ganzes oder zu Teilen engagiert werden kann, um Deiner Firma den Durchbruch zu ermöglichen. Wir bringen unser Expertenteam in Dein Unternehmen ein und ermöglichen es Dir, uns mit der Zeit mit Deinen eigenen Mitarbeitern abzulösen, die wir entsprechend einarbeiten und schulen, so dass eine hohe Qualität auch nach unserer Mitwirkung garantiert ist.

Unser Ziel ist es, auftretende Schwierigkeiten mit unserer langjährigen Erfahrung zu vermeiden, so dass Du Dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst. Dein Unternehmen soll erfolgreich und unabhängig sein und wir helfen dir dabei! 

TAG 1

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New Work – die 5 Prinzipien der Unternehmensführung der Zukunft

Die Arbeitswelt verändert sich

In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es wichtig, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die Arbeitswelt ist da kaum eine Ausnahme. Vorbei sind die Zeiten, in denen Führungskräfte einfach nur Befehle erteilt haben und Kontrolle ausgeübt haben. Ständig neue Technologien und Entwicklungen stellen uns vor neue Herausforderungen. Wie können wir uns an diese Veränderungen anpassen? New Work ist ein Ansatz, der die alten Regeln und Konzepte des Arbeitens und des Personalmanagements ablöst und mit neuen Management Prinzipien versucht den neuen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. In diesem Artikel findet ihr heraus, welches die fünf wichtigsten Prinzipien sind, die New Work ausmachen.

1. Dynamische Steuerung durch Digitalisierung

Die Digitalisierung ist in aller Munde – und das aus gutem Grund. Denn sie bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und dadurch wettbewerbsfähiger zu werden. Gleichzeitig eröffnen sich durch die Digitalisierung völlig neue Geschäftsmodelle. Ein Beispiel hierfür ist die sogenannte dynamische Steuerung. Dabei handelt es sich um ein Konzept, bei dem Unternehmen ihre Steuerungsprozesse – also die Art und Weise, wie sie ihr Geschäft führen – ständig an die sich ändernden Marktbedingungen anpassen. Dies ist nur durch die Nutzung digitaler Technologien möglich, da sie es ermöglichen, Prozesse sehr viel schneller umzusetzen als herkömmliche Mechanismen. Die Vorteile der dynamischen Steuerung liegen auf der Hand: Unternehmen können schnell auf veränderte Marktbedingungen reagieren und so ihr Geschäft besser auf die jeweiligen Bedürfnisse ihrer Kunden ausrichten. Gleichzeitig können sie ihre Kosten reduzieren, da sie durch die ständige Anpassung ihrer Prozesse effizienter werden. 

Allerdings ist diese zunächst trivial klingende Maßnahme gar nicht so einfach umzusetzen. Unternehmen müssen in der Lage sein, ihre Prozesse digital zu gestalten. Dies bedeutet, dass sie alle relevanten Daten in digitaler Form vorliegen haben und diese Daten auch entsprechend nutzen können. Zudem müssen Unternehmen in der Lage sein, ihre Prozesse ständig zu überwachen und zu analysieren, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Alles in allem ist die Umsetzung einer dynamischen Steuerung eine große Herausforderung – aber auch eine große Chance für Unternehmen, die bereit sind, in die Zukunft zu investieren.

2. Orientierung am Zweck der Organisation

In einer zunehmend unübersichtlichen und komplexen Welt ist es für Organisationen immer wichtiger, sich am Zweck der Organisation zu orientieren. Dieser Zweck kann sich im Laufe der Zeit ändern, aber er sollte immer die Grundlage für die Entscheidungen und Handlungen der Organisation sein.

Organisationen, die sich am Zweck der Organisation orientieren, können sich flexibel an veränderte Umwelteinflüsse anpassen und so ihre Ziele erreichen. Gleichzeitig werden durch die Orientierung am Zweck die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter gesteigert, da sie wissen, dass ihre Arbeit einen Sinn hat. Die Orientierung am Zweck ist also sowohl für die Organisation als auch für ihre Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung. Um diese Orientierung zu erreichen, ist es wichtig, dass die Organisation eine klare Vision und Strategie hat, die alle Mitarbeiter nachvollziehen und leben können. Gleichzeitig müssen die Mitarbeiter regelmäßig über die Ziele und den Fortschritt der Organisation informiert werden, damit sie ihre Arbeit entsprechend ausrichten können. 

Vor allem in Zeiten des digitalen Wandels und der beschleunigten Innovation ist es für Organisationen unerlässlich, für etwas zu stehen und sich an diesem Zweck, oder anders gesagt – einem höheren Ziel, auszurichten. Dies gelingt jedoch nur, wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Zweck kennen und verinnerlicht haben. Die Verankerung des gemeinsamen Organisationszwecks sollte daher ein zentrales Anliegen aller Führungskräfte sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Maßnahmen und Entscheidungen in die gleiche Richtung weisen und die Organisation erfolgreich agieren kann.

3. Rollen ersetzen Position und Hierarchie

In einer neuen Arbeitswelt, die von Agilität, Flexibilität und Kreativität geprägt ist, ersetzen Rollen feste Position und Hierarchie. In dieser Welt gibt es keinen Platz für starre Strukturen und Regeln. Stattdessen wird alles auf den Prüfstand gestellt, um sicherzustellen, dass es den Erfordernissen der Arbeit entspricht. Diese neue Arbeitswelt ist bereits Realität in vielen Unternehmen. Sie erfordert jedoch ein Umdenken in Bezug auf die Art und Weise, wie wir unsere Arbeit organisieren und ausführen. Wir müssen uns von alten Denkmustern lösen und uns auf die Zukunft konzentrieren. Eine der größten Herausforderungen in diesem Prozess ist es, die richtigen Menschen für die richtigen Jobs zu finden. In einer Welt, in der Positionen und Hierarchien verschwinden, müssen wir uns auf andere Kriterien konzentrieren. Wir müssen uns fragen: Welche Fähigkeiten braucht diese Person? Welche Persönlichkeit wird am besten zu unserer Unternehmenskultur passen? Und vor allem: Wie können wir sicherstellen, dass diese Person ihre Arbeit gerne macht und mit Begeisterung an die Sache herangeht? Glücklicherweise gibt es heute viele Möglichkeiten, diese Fragen zu beantworten. Es gibt zahlreiche Tools und Methoden, mit denen wir die perfekte Person für den perfekten Job finden können. Mit den richtigen Mitteln können wir sicherstellen, dass wir in unserer neuen Arbeitswelt erfolgreich sein werden.

4. Integrale Führung statt Management

Integrale Führung ist ein Ansatz, der sich mit den vielfältigen Aspekten der menschlichen Natur befasst und versucht, sie in einem integrativen Modell zu verknüpfen. Es geht darum, die ganzheitliche Persönlichkeit eines Menschen zu fördern und zu entwickeln, anstatt sich auf die Erreichung bestimmter Ziele zu konzentrieren. Denn nur wer sich selbst gut kennt und weiß, was er oder sie will, kann auch motiviert und produktiv arbeiten. Nur so können Innovationen entstehen und langfristige Erfolge erzielt werden. Integrale Führung basiert auf der Annahme, dass jeder Mensch einzigartig ist, und seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele hat. Daher sollte er orts- und zeitunabhängig seine Arbeit erledigen können. Dies erfordert eine hohe Eigenmotivation und Selbstdisziplin. Ein integraler Ansatz setzt auf Vertrauen, Wertschätzung und Autonomie der Mitarbeiter. Statt sie ständig kontrollieren und überwachen zu wollen, sollten Führungskräfte ihnen die Freiheit geben, ihre Arbeit selbst zu gestalten und zu organisieren. Dabei ist es wichtig, auf regelmäßige Feedback-Gespräche zu setzen, um die Leistung der Mitarbeiter kontinuierlich zu verbessern. In Zeiten von New Work ist es besonders wichtig, auf eine integrale Führungsphilosophie zu setzen. Denn nur so können Unternehmen die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter berücksichtigen und sie langfristig an sich binden.

5. Lebendige Struktur

Arbeit war früher einfach. Man ging jeden Tag um 8 Uhr in die Fabrik oder das Büro und kam um 17 Uhr wieder nach Hause. Heute ist die Arbeitswelt viel komplexer und vielfältiger. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen, immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus oder unterwegs. Die Art und Weise, wie wir arbeiten, hat sich grundlegend geändert. Diese Veränderungen haben auch Auswirkungen auf die Architektur der Arbeitswelt. Immer mehr Unternehmen setzen auf offene Bürostrukturen, in denen Mitarbeiter flexibel arbeiten können. Diese Büros sollen lebendig sein und fördern die Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Allerdings ist diese Art des Arbeitens nicht für jeden geeignet. Viele Menschen brauchen Ruhe und Entspannung, um effektiv arbeiten zu können. Für sie ist ein lebendiges Büro eher eine Störung als eine Hilfe bei der Arbeit. In solchen Fällen ist es besser, wenn Unternehmen Rückzugsorte anbieten, in denen sich die Mitarbeiter zurückziehen und in Ruhe arbeiten können.

Fazit

New Work ist ein neuer Ansatz für die Gestaltung von Arbeit. Es geht um die Schaffung von Rahmenbedingungen, in denen Menschen so arbeiten können, wie sie am besten arbeiten. Dies geschieht durch die Förderung der Eigenverantwortung, Selbstbestimmtheit und Kooperation. New Work ist eine Haltung, eine Einstellung zur Arbeit. Es ist ein Versuch, die Arbeitswelt zu verbessern und an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen. New Work ist nicht messbar und es gibt keinen One-Size-Fits-All-Ansatz. Jeder muss selbst herausfinden, was New Work für ihn bedeutet und wie er es in seinem Alltag umsetzen kann.

New Work ist mehr als ein Modewort – es ist eine Bewegung, die sich für einen grundlegenden Wandel im Arbeitsleben starkmacht. Bei New Work geht es um die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten wollen und müssen, um den Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Dabei stehen Menschen und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt: Wir brauchen Arbeitsplätze, die unsere individuellen Stärken fördern und uns Raum für Selbstverwirklichung bieten.

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Arten Digitaler Geschäftsmodelle

Digitale Geschäftsmodelle: Diese Arten solltest du kennen!

Das moderne Business ist durch die Errungenschaften der Digitalisierung gekennzeichnet. Sie bieten dir Effizienz und Erfolgspotenzial und erweisen sich als wichtiger Wettbewerbsfaktor. Immer neue digitale Geschäftsmodelle etablieren sich in der heutigen Zeit erfolgreich auf dem Markt. Vier Arten davon werden dir in diesem Beitrag vorgestellt.

1. Freemium Modell

Freemium ist eine Kombination aus “Free” und “Premium”. Bestimmt hast auch du dieses Modell schon einmal genutzt. Es handelt sich nämlich um Produkte, die es als kostenlose Basis-Version (die Free-Variante) und als Premium-Version gibt. Der Klassiker sind Softwareprodukte, die durch die jeweiligen Hersteller auch als kostenfreie Freeware zur Verfügung gestellt werden. Sie enthält die Grundfunktionen des Programms und bieten einen leichten Einstieg. Wünschen zufriedene Kunden dann ein Upgrade auf die Premium-Version, ist der weitere Verkaufsverlauf mit erfreulich geringem Vertriebsaufwand durchführbar. Das A und O ist es beim Freemium-Modell, einen gut nutzbaren Teil des digitalen Angebots als Free-Version anzubieten, aber dennoch nicht zu viel preiszugeben.

2. Marktplatz-Modell

Diese digitale Plattform fungiert als hoch effektiver Vermittlungsmarktplatz von Leistungen der teilnehmenden Unternehmen. Es eignet sich sowohl für Produkte als auch für Dienstleistungen. Auch bezüglich der potenziellen Kunden ist das Modell des Marktplatzes universell einsetzbar. Es funktioniert gleichermaßen bei Geschäftsbeziehungen B2C, B2B und B2B2C, weil es Angebot und Nachfrage zuverlässig und meist auch erfreulich zügig zusammenführt. Die Digitalisierung optimiert Marketing und Vertrieb. Für die Kunden ist die Online-Recherche besonders komfortabel. Durch diese Vorteile gewinnt dieses digitale Geschäftsmodell konstant an Akzeptanz und Beliebtheit, sodass es in Zukunft wohl auch verstärkt hyperlokal und hypervertikal einsetzbar wird.

3. Sharing Economy

Nutzen statt kaufen – diese Phrase umschreibt das Wesen von Sharing Economy perfekt. Sharing Economy ist als leistungsbasiertes Zahlungsmodell konzipiert. Das Carsharing ist ein typisches Beispiel dafür, welches Potenzial solche Modelle heute bieten. Kunden profitieren durch eine ganze Reihe von Vorteilen. Als Hauptvorteil gilt meist, dass die Anschaffungskosten für ein Fahrzeug (oder andere genutzte Produkte) entfallen. Auch rund um Versicherung, Wartung und Reparatur sowie Stellplatz braucht sich der Kunden nicht zu kümmern. Durch diesen Komfort können neue Zielgruppen gut erschlossen werden. Die Abrechnung der durch den Kunden bedarfsgerecht nutzbaren Leistungen erfolgt durch typische Datensätze wie Betriebsdauer, Strecke, Fahrweise oder andere abgelesene Daten.

4. Software as a Service

Bei diesem Modell gilt der Grundsatz, dass IT-Infrastruktur und Software von einem externen IT-Dienstleister zur Verfügung gestellt werden. Für die Nutzung und den Betrieb zahlt der Servicenehmer ein Nutzungsentgelt. Basis dafür sind individuelle Serviceverträge. Diese sind bedarfsgerecht konfigurierbar – ein weiterer Vorteil neben dem Wegfall von Anschaffungskosten für Softwarelösungen und oft auch Hardware-Produkte. Die IT-Infrastruktur des jeweiligen Unternehmens wird an Spezialisten (beispielsweise ein IT-Systemhaus) ausgelagert, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Software as a Service bietet hohe Funktionalität, erfreulichen Komfort und auch die heute unverzichtbare IT-Sicherheit, die durch Experten professionell verwirklicht wird.

Das passende digitale Geschäftsmodell wählen

Je präziser das jeweilige digitale Businessmodell ausgewählt wurde, umso effizienter arbeitet es. Deine Produkte und deren Besonderheiten, die Philosophie deines einzigartigen Unternehmens und die speziellen Eigenschaften beziehungsweise Bedürfnisse deiner Zielgruppe sind wichtige Faktoren, nach denen du auch strategische Entscheidungen bezüglich digitaler Geschäftsmodelle treffen solltest.

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Marken verstehen und erfolgreich nutzen: Markenbildung für Start-ups und Gründer

Marken verstehen und erfolgreich nutzen. Wichtige Tipps zur Markenbildung für Start-ups und Gründer.

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Mehr Mut zur Digitalisierung

Es ist an der Zeit, das Innovationsspiel zu intensivieren.
Die unternehmerischen Schwerpunkte sollten verstärkt auf Technologie und technologische Innovation gelegt werden.
Die Corona-Pandemie bietet die Möglichkeit, die Relevanz bestehender Geschäftsfelder zu hinterfragen und Digitalisierungs-Projekte nicht auf Eis zu legen, sondern sich jetzt erst recht in die Pole-Position zu bringen.

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